Künstliche Intelligenz und Klimaschutz – 10. Netzwerktreffen des Düsseldorfer Klimapakts
Wie kann Künstliche Intelligenz Unternehmen dabei unterstützen, Emissionen zu reduzieren und Transformationsprozesse effizienter zu gestalten? Und wo liegen zugleich ihre Grenzen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 10. Netzwerktreffens des Düsseldorfer Klimapakts mit der Wirtschaft. Gastgeber der Veranstaltung war der Club Zukunft Düsseldorf der Stadtwerke Düsseldorf AG am EUREF-Campus Düsseldorf. Vorab erhielten interessierte Klimapartner im Rahmen einer Führung exklusive Einblicke in das innovative Umfeld des Campus.
Drei Perspektiven auf ein dynamisches Thema
In drei Impulsvorträgen wurde die vielfältige Rolle von KI im Kontext des Klimaschutzes beleuchtet:
Jean B. (ESG-X & DEG) zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Künstliche Intelligenz bereits heute in Unternehmen eingesetzt wird und an welchen Stellen echte Mehrwerte entstehen können.
Nadine M. und Simon Arns (Siemens) gaben praxisnahe Einblicke in den Einsatz von KI in der Gebäudeautomation und verdeutlichten, wie entscheidend eine belastbare Datenbasis für wirksame Anwendungen ist.
Marcus Voß (Birds on Mars) richtete den Blick auf die Frage der Verantwortung: Wie gelingt ein klimabewusster Umgang mit KI angesichts ihres eigenen steigenden Energiebedarfs?
Austausch und Wissenstransfer im Netzwerk
Die anschließenden vertiefenden Sessions machten deutlich, dass einige Unternehmen beim Einsatz von KI im Klimaschutz noch am Anfang stehen. Gleichzeitig wurde klar, dass KI ein wirkungsvoller Hebel sein kann – insbesondere dort, wo Daten qualitativ und quantitativ verfügbar sind.
Die Geschwindigkeit, mit der Künstliche Intelligenz aktuell Märkte verändert, bringt nicht nur enorme Potenziale, sondern auch viele offene Fragen mit sich – bei gleichzeitig sehr unterschiedlichen Reifegraden im Verständnis und Einsatz. Umso wichtiger sind der kontinuierliche Austausch und der gemeinsame Wissenstransfer im Netzwerk des Düsseldorfer Klimapakts.
